FAQ Frequently Asked Questions = Häufig gestellte Fragen
FAQ sind häufig gestellte Fragen zu einem Website-bezogenen Thema. Unsere FAQ bantworten Fragen, die in bezug auf das Internet auftreten. Lesen Sie bei unbekannten Fachbgreiffen auch unser Lexikon.

Haftungsausschluß
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Daher kann keine Verantwortung für eventuelle Konsequenzen, die durch den Gebrauch dieser FAQ entstehen könnten, übernommen werden. Außerdem erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit der möglichen genannten Lösungen.

Die Fragen

Die Antworten

Was ist eine Domain?

Domains sind die Namen für Computer im Internet. Sie stehen anstelle von IP-Adressen. Es gibt verschiedene Arten von Domains. Du findest sie in jeder URL wieder, beispielsweise in

http://www.wewewe.de/

ist ".de" die Top-Level-Domain, ".wewewe" die Domain und "www" die Sub-Domain. Top-Level-Domains (TLD) bilden die oberste Hierachiestufe in der Vergabe von Internet-Namen.

Meistens sind sie das Kürzel nach ISO-Norm 3166 [eng] des Landes (beispielsweise .de für die Bundesrepublik Deutschland), in dem der Server beheimatet ist. Eine Ausnahme bilden die USA, in denen es die sieben "großen" TLD gibt:

  • .com (commercial) für Firmen,
  • .mil (military) für das Militär,
  • .edu (education) für z.B. Universitäten,
  • .net (network) für z.B. Internet Service Provider,
  • .org (organization) für z.B. eingetragene Vereine,
  • .gov (government) für die Regierung und

Für manche Domain-Namen werden mittlerweile horrende Summen bezahlt. Ein regelrechter Handel ist entstanden.

 

 

Wie kann ich den Netscape Navigator von den T-Online-CDs
für andere Provider nutzen?

Gehen Sie vor wie folgt:
Ersetzen Sie im Verzeichnis des installierten Netscape Navigators die Datei
netscape.lck
durch die Datei eines "normalen" Navigators.

 

Was ist ein Cookie?

Beim Verschicken einer WWW-Seite kann ein WWW-Server so den WWW-Browser anweisen, eine geringe Datenmenge auf der eigenen Platte zwischenzuspeichern und auf Anfrage des gleichen Servers die gespeicherten Daten wieder zurückzuliefern. Üblicherweise wird ein Cookie über ein CGI-Script gesetzt und abgefragt, aber auch andere Möglichkeiten der Abfrage (beispielsweise über JavaScript) sind machbar.

Wo findet man die Cookie-Dateien auf der Festplatte?

Was findet man in einer Cookie-Datei?

Ein Cookie kann prinzipiell alles an ASCII-Text enthalten, was der Server sichern lassen will. Die Daten können aber auch durch z.B. ein JavaScript erst erzeugt werden, z.B. die lokale Rechner-Uhrzeit.

Können Cookies meine Daten auslesen?

Nein, ein Cookie kann nicht nach irgendwelchen Raubkopien suchen, denn ein Cookie enthält nur Daten. Aber: ein Cookie kann aber hingegen z.B. durch ein JavaScript erzeugt werden und somit alles an Daten enthalten, an was dieses Script herankommt (was aber normalerweise auch keine Ordnerstrukturen auf der Festplatte sind, sondern maximal Ordnerstrukturen unterhalb des Browser-Ordners).

Wie werden Cookies benutzt?

Cookies werden meistens genutzt, um den letzten Besuch einer WWW-Seite zu kennzeichnen, ohne dazu auf dem Server selbst groß etwas einzurichten. Man kann Cookies aber ebenso nutzen, einen "Warenkorb" zusammenzustellen, der auch noch am nächsten Tag erweitert werden kann. Natürlich kann man auch durch diese Sachen einen "gläsernen Besucher" einführen wollen - die Möglichkeit dazu besteht aber schon viel länger.

Kann man den Inhalt von Cookies auslesen und verstehen?

Man kann sich die Cookie-Dateien mit einem normalen Texteditor anschauen und versuchen, etwas daraus zu erraten. Steht in einer Datei z.B. eine scheinbar lange Zahlenkolonne wie "199610242258", so könnte dies durchaus darauf hinweisen, daß jemand das Datum 24.10.1996 und den Zeitpunkt 22:58 Uhr, abgespeichert hat.

Wie werden Cookies mißbraucht?

  • Eine Domain beziehungsweise ein Server kann maximal 20 Cookies anlegen lassen.
  • Ein Cookie darf maximal 4 kB groß sein.
  • Es können mindestens 300 Cookies insgesamt verwaltet werden. Wenn mehr Cookies existieren, werden die ältesten Cookies gelöscht.
  • Cookies haben ein (vom Server zu bestimmendes) Verfallsdatum. Gibt der Server kein Datum an, so wird der Cookie schon beim Beenden des Browsers entfernt.

Diese Einschränkungen stellen also sicher, daß nicht jeder Mist gespeichert werden wird oder muß und zugleich, daß die eigene Platte nicht durch einen Server zugemüllt werden kann (selbst im schlimmsten denkbaren Fall, unter der Voraussetzung, der Server könnte sich unter 15 verschiedenen Kennungen tarnen, würden also maximal 300x4kB=1,2MB belegt).

Ein Server kann nur die Cookies abfragen, die er auch selbst gesetzt hat.

Es ist also nicht möglich, daß der WWW-Server des Arbeitgebers über Cookies erfährt, daß die Hälfte der Angestellten in der Mittagspause zuletzt auf http://www.playboy.com/ gesichtet wurden.

Wie kann ich mich gegen Cookies schützen?

Die Browser (Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer für Windows) haben Schaltflächen und Menüpunkte, in denen man sich vor dem Setzen eines Cookies warnen lassen und dann auf Nachfrage die Annahme verweigern beziehungsweise generell Cookies verbieten lassen kann.

Cookies dienen dazu, mit vergänglichen Daten umgehen zu können. Der Server kann nicht erzwingen, daß ein Cookie für immer bestehen wird und dies schon gar nicht voraussetzen - Cookies werden also eher wirklich nur dafür verwendet, einem Web-Betrieber die Möglichkeit zu geben, Daten auf einem Server zu sammeln und diese gebündelt an den Server zu schicken (eben z.B. der Einkaufskorb).

Unter Windows kann man schon länger in aktuelleren Versionen der Browser die Cookies ausschalten.

Was sind LogFiles ?

Die Logfiles eines normalen WWW-Servers enthalten Einträge darüber, wer wann welche Seiten abgerufen hat und von welcher Seite er auf die angeforderten Seiten gesprungen ist. Für die Kennzeichnung des letzten Besuches könnte dies reichen, wenn die WWW-Logfiles lange genug zurückreichen würden. Für eine Statistik wären die Logfiles den Cookies weit überlegen.

Was ist eine Firewall?

Eine Firewall ähnelt einer Feuerschutzwand bei Häusern. Sie ermöglicht den Schutz eines am Internet angeschlossenen Netzwerkes, indem gewisse Ports gesperrt und Fremdzugriffe auf das Netzwerk abgewiesen werden.

Wie kann ich feststellen, ob sich ein Dokument im WWW geändert hat?

Es gibt mehrere Möglichkeiten:

  • Das Dokument täglich aufrufen und nachsehen.
  • Es gibt Dienstleister, bei denen man sich und die zu beobachtenden Dokumente registrieren lassen kann. Diese Dienstleister überwachen dann die registrierten Seiten, und sobald sich eine Änderung vollzieht wird man per Email darüber in Kenntnis gesetzt. Einige dieser Dienstleister sind:

Was ist Spam?

Kommerzielle Massen-Email-Sendungen (UCE: Unsolicited Commercial Email) und andere Massen-Email-Sendungen (UBE: Unsolicited Bulk Email) werden ebenfalls als Spam bezeichnet.

Warum ist Spam bedenkenswert?
Spam ist leider nicht bloß nervig, Spam ist ein übles Mittel zur Bekanntmachung und Werbung. Die Kosten, um Spam zu verursachen, sind im Vergleich zu den durch Spam anderen entstehenden Kosten enorm gering. Bei den anderen türmen sich Kosten in Form von Zeitaufwand, Übertragungskosten, Netzbelastung und Abwehrmaßnahmen. Spam kann auch der Sabotage dienen, indem an ein Email-Postfach Tausende von Emails gesendet werden, die das angegriffene Postfach verstopfen und überquellen lassen, so daß das betroffene Postfach unbrauchbar wird.

Was kann ich gegen Spam tun?
Leider kann man gegen Spam nicht allzuviel unternehmen. Es gibt Gruppen, die sich zusammengeschlossen haben, Spam zu bekämpfen. Bei denen gibt es auch Tips, wie Du Dich am besten aus den Adreßlisten der Spammer heraushalten oder wie Du Dich gegen Spam zur Wehr setzen kannst. Zwei dieser Gruppen sind:

Was ist eine Mailingliste?

Eine Mailingliste ist eine Gruppe von Abonnenten, die über Email in der Gruppe miteinander kommunizieren. Nachrichten werden als Email an eine Email-Adresse gesandt, und von dort an alle Abonnenten der Mailingliste als Email kopiert.

Sie ähneln den Gruppen im MausNet und den Newsgroups im Usenet, heben sich aber dadurch ab, daß sie moderiert oder nicht öffentlich sein oder bloß als Einweg-Informationsquelle genutzt werden können.

Mailinglisten müssen wie Gruppen und Newsgroups von Dir bestellt werden. Näheres zur Bestellung erfährst Du bei den Besitzern oder Robotern, die Mailinglisten automatisieren, der Mailinglisten.

Eine Auflistung deutschsprachiger Mailinglisten findest Du in "de-Mailinglisten" (ftp) [deu]. Diese Liste kann auch mit einer Email mit dem Inhalt "send usenet/news.answers/de-mailinglisten" an mail-server@rtfm.mit.edu angefordert werden.

Wenn Du selber eine Mailingliste eröffnen möchtest, mußt Du Dir einen Server suchen, der ein Programm zur Verfügung stellt, das die Mailingliste verwaltet und betreibt. Frage am besten zuerst bei Deinem Provider oder bei dem Administrator des Servers Deiner Wahl nach. Andernfalls kannst Du kostenlos eine Mailingliste bei CoolList [eng] eröffnen. CoolList ist aber insofern unschön, als daß an jede Mail, die in der Mailingliste auftaucht, ein kurzer Werbetext angehängt wird.

Wie bekomme ich einen Zugriffszähler für mein WWW-Dokument?

Diese Zugriffszähler werden zumeist als Grafik in den HTML-Sourcecode Deines Dokuments eingebunden. Bei jedem Zugriff auf Ihre Seite wird diese Grafik geladen. Diese Grafik verweist oft auf ein CGI-Script auf einem anderen Server, das den Zugriff zählt und dann eine Zählergrafik erstellt, damit diese dann in Deinem Dokument angezeigt werden kann.

Es gilt zu beachten, daß man sich einen Dienstleister, zu dem der Zugriff über das Netz schnell ist, aussucht, damit die Leser Deines Dokuments nicht unnötig lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, nur weil die Anforderung und Bearbeitung Deines Zählers so lange dauert. Am besten Du fragst zunächst bei Deinem Provider nach, ob dieser auf seinem Server solche Zugriffszähler anbietet, was zumeist der Fall sein wird. Sollte das nicht so sein, aber Dein Provider gestattet Dir, eigene CGIs zu installieren, dann kannst Du Dir auch eines der vielen im Netz frei erhältlichen Zugriffszähler-Scripte auf CGI-Basis besorgen.

Domain-Name als Marke?

Grundsätzlich können auch Internet-Domains als Marken angemeldet werden. In der Öffentlichkeit wird dies Domaininhabern sogar häufig empfohlen, um den Domain-Namen gegen die Verwendung durch Dritte zu schützen.

Für die Eintragung in das Markenregister gelten allerdings andere Voraussetzungen als für die Registrierung der Domain. Nicht jeder Domain-Name erfüllt die Anforderungen an den Markenschutz.

So werden Markenelemente wie "http://", "www.", ".de", ".com" usw. als typische nicht schutzbegründende Bestandteile von Internet-Adressen angesehen, denen der Verkehr keinen markenmäßig kennzeichnenden Charakter beimisst. Nur wenn die Second-Level-Domain und/oder etwaige Sub-Domains schutzfähig (d.h. keine Sach- oder Werbeangaben) sind, kann die angemeldete Domain auch als Marke eingetragen werden.

Markenanmeldungen wie z.B. "cabriolet.de" oder "www.roadster.de" sind daher für die Waren "Kraftfahrzeuge" ebenso von der Eintragung ausgeschlossen wie die Worte "Cabriolet" und "Roadster" selbst (§ 8 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG).

Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Domain für den Markenanmelder selbst oder für einen Dritten registriert ist.

Häufig erhält das DPMA Anfragen zum rechtlichen Verhältnis zwischen Marken und Domains, z.B. welche Möglichkeiten Markeninhaber haben, gegen die Verwendung ihrer Marken in fremden Domains oder Internetseiten vorzugehen. Es ist dem DPMA aus rechtlichen Gründen verwehrt, zu solchen Fragen Stellung zu nehmen (§ 58 Abs. 2 MarkenG). Zur Rechtsberatung sind ausschließlich Rechts- oder Patentanwälte berechtigt.

Letzte Aktualisierung vom 18.08.2004 17:40